Wohnungskauf — Box vs. Verkauf
10-Jahres-Vermögensvergleich für Selbstnutzer mit ETF-Depot. Der Box-Spread-Zins kommt live aus der EUR-Kurve.
- Wohnung netto
- €460,337
- Depot nach Steuer
- €1,435,707
- Box-Schuld bei Rollover
- −€299,357
- Aufgelaufener Box-Zins
- €66,332
- Wohnung netto
- €460,337
- Depot nach Steuer
- €1,034,447
- Steuer beim Verkauf t=0
- −€27,484
- Bruttoverkauf t=0
- €260,509
- Wohnung (kein Kredit)
- €914,246
- Depot nach Steuer
- €1,272
- Steuer beim Verkauf t=0
- −€98,249
- Bruttoverkauf t=0
- €931,274
Annahmen & Aufschlüsselung
- Kaufnebenkosten (Berlin)
- €83,025 · 11.07%
- Anzahlung + Kaufnebenkosten
- €233,025
- Hypothek (Anfangsstand)
- €600,000
- Monatsrate
- €2,925
- Hypothek nach 10J
- €453,909
- Wohnungswert nach 10J
- €914,246
- Angenommene Depotgröße t=0
- €932,100
Wie funktioniert der Vergleich?
Pfad A — Box-Spread
Box-Kredit deckt Anzahlung und Kaufnebenkosten. Depot bleibt voll investiert. Die Box rollt jährlich, Zinsen kapitalisieren. Wir rechnen den Box-Zins als reine Finanzierungskosten — etwaige Steuerverrechnung der Termingeschäftsverluste bleibt bewusst außen vor.
Pfad B — Verkauf
Genug ETF-Anteile verkaufen, damit netto Anzahlung und Kaufnebenkosten gedeckt sind. Auf den Gewinnanteil sofort 26,375% Abgeltungsteuer. Restdepot wächst weiter, bei Verkauf nach 10 Jahren erneut Abgeltungsteuer auf den verbleibenden Gewinn.
Pfad C — Alles cash
Genug ETF verkaufen, um den vollen Kaufpreis plus Kaufnebenkosten zu decken — keine Hypothek, keine Box. Hoher Steuerschlag t=0, dafür keine Finanzierungskosten danach.