Privatier — Verkaufen oder Box?

Vom Depot leben: jedes Jahr Anteile verkaufen, oder rollende Box-Linie ziehen und am Ende glattstellen?

Annahmen anpassen
20y
6.5%
40%
Mit Verlustverrechnung wird der akkumulierte Box-Verlust am Horizont gegen den Depot-Gewinn verrechnet. Klick auf Markt würfeln für eine zufällige Renditesequenz (μ ≈ Erwartungsrendite, σ = 16 %).
Entnahmequote · 4.00%
Box-Zins (12m EUR) · 2.54%
Verlustverrechnung aktiv — Pfad B profitiert von +€66,351
A · Verkaufen
€1,296,924
Depot übrig
€1,660,252
Steuer während Entnahme
€172,921
Restkostenbasis
€282,705
B · Box-Linie
€1,767,317
Depot bei Horizont
€3,523,645
Steuer bei Liquidierung
−€771,111
Box-Schuld bei Tilgung
−€1,051,568
Beide Pfade decken 20 Jahre × €40,000 Bedarf. Pfad B verschiebt die gesamte Steuerlast nach hinten und nutzt die volle Compound-Wirkung des Depots — besonders stark wenn Depotrendite (nach Steuer) > Box-Zins.

Wie funktioniert der Vergleich?

A · Verkaufen

Jahr für Jahr Anteile verkaufen. Der nicht realisierte Gewinnanteil bestimmt den Steuerdrag pro EUR Verkauf — Kostenbasis wird proportional fortgeschrieben. Risiko: bei zu hoher Entnahmequote geht das Depot vor dem Horizont leer.

B · Box-Linie

Jährlich gegen eine rollende Box-Spread-Linie ziehen. Depot bleibt voll investiert, kapitalisiert tax-deferred. Am Horizont einmalig Box tilgen und ggf. Depot anteilig verkaufen — gesamte Steuerlast wandert vom heute-versteuerten Topf in den N-Jahre-späteren.